Renate Lingk Stiftung Logo

Stifterin

Frau Renate Lingk ist in Breslau im Jahr 1922 zur Welt gekommen. Die Wirren des zweiten Weltkrieges erlebte sie insbesondere in Berlin, bevor sie 1948 nach Stuttgart mit ihren Eltern und ihrer Schwester umzog. Frau Lingk blieb ledig und kinderlos. Im Januar 2010 entschlief sie friedlich.
In Berlin besuchte Frau Lingk die höhere Handelsschule und arbeitete anschließend überwiegend als Sekretärin. Die längste Zeit arbeitete sie als Sekretärin von Prof. Fritz Leonhardt, u.a. während der Erbbauung des Stuttgarter Fernsehturms.
Stuttgart wurde Frau Lingks Heimat. Von hier aus unternahm sie zahlreiche Reisen ins In- und Ausland. Sie war eine begeisterte Wanderin und fühlte sich in der Natur wohl, insbesondere in den Bergen. Eine weitere Leidenschaft war das Lesen. Bis zuletzt las sie täglich die Zeitung und mit hoher Begeisterung Bücher.
Frau Lingk hatte einen sehr starken Gottesglauben und war zuverlässige Besucherin der Gottesdienste von Sankt Michael in Sillenbuch sowie aktives Mitglied dieser Kirchengemeinde. Sie konnte bestimmt auftreten, wenn es um die Sache ging, nahm sich aber ansonsten sehr zurück. Frau Lingk war und lebte äußerst bescheiden. Ihre Einstellung war bis zuletzt ‘Mir geht es gut’. Sie war äußerst dankbar für ihr Leben und wollte helfen, soweit es in ihrer Macht stand. Durch die von ihr errichtete Stiftung leben ihre Ideale fort.

Vorstand

Katrin Nowag
Vorsitzende
Dieter Soldan
Stellvertreter
Wilhelm Goschy

Stiftungsrat

Christoph Nowag
Vorsitzender
Ulrich Wecker
Stellvertreter
Prof. Dr. Ulf Essers